Mittwoch, 8. August 2012

Landeslager 2012 Anhajken

Soo, und jetzt gibt es mal einen "kleinen" Einblick in das was ich in der Zeit in der ich weg war so alles gemacht hab ;)


Hajk Tag 1:
Alles fing mit einer ellenlangen Anreise in die Vogesen an, die durch Staus doppelt so lange dauerte wie geplant (Statt 4 Stunden waren es 8 Stunden). Als wir aus dem Bus stiegen lachte die Sonne vom Himmel und wir fingen sofort an zu schwitzen bei 30° im Schatten.



Dabei hajken (hajken ist pfadfinderisch für wandern) ? Unmöglich. & doch sind wir an dem Tag in unserer Sippe (Kleingruppe 7 Personen) noch einige Höhenmeter hoch. Als wir oben ankamen nachdem wir uns gefühlte 1000mal verlaufen hatten konnten wir kaum noch stehen & freuten uns riesig auf das Essen. Kartoffelbrei mit Mais, Karotten und Erbsen. Für uns ein Festmahl. Mitten beim Essen mussten wir leider feststellen, dass die Wiese mit super Ausblick eine Pferdeweide war.  Noch waren die Pferde weit weg, aber als wir schlafen gehen wollten kamen sie direkt an unsere Isomatten. Alle bekamen Panik, sogar ich ließ mich anstecken. Doch letztendlich konnten wir sie vertreiben. Allerdings kamen sie wieder & da ich die einzige von allen war, die keine Angst vor ihnen hatte, durfte ich dann mitten in der Nacht aus dem Schlafsack raus und sie alle schön vertreiben (: Das war eine total schlaflose Nacht und am Morgen waren wir alle gerädert.



Hajk Tag 2:
Vom 2. Tag gibt es nicht viel zu berichten. Wir sind über 22km gelaufen, doch da es sehr eben war, war es ein nicht sehr anstrengender Tag. Geschlafen haben wir auf einem Reiterhof. Wieder eine sehr schlaflose Nacht, da wir andauernd mindestens 4 Fliegen auf unseren Schlafsäcken hatten.

Hajk Tag 3:
Der letzte wirkliche Hajk Tag wurde noch einmal richtig anstrengend. In 2 Stunden bewältigten wir 300 Höhenmeter nur um an einen See zu kommen um zu duschen (Lac Noir). Als wir endlich da waren mussten wir leider feststellen, dass der See ein Stausee war und man darin nicht baden darf. Zum Glück haben wir aber noch einen Bachlauf direkt am See gefunden, wo wir schließlich doch baden konnten. Obwohl wir bespannt wurden & mir das Handtuch ins Wasser gefallen ist, war es doch ziemlich lustig und lausig kalt ;) (Gebirgsbach). Nachdem wir dort ein paar Stunden gechillt hatten & uns Frisuren gemacht haben ging es ab sofort nur noch bergab, 4 Stunden lang. Unten angekommen stranden wir wieder genau da wo wir am ersten Tag rausgelassen worden sind. Wir sind das perfekte Ei gelaufen. (Wen es interessiert: Soultzeren, Labaroche, Orbey, Pairis, Lac Noir, Soultzeren) Geschlafen haben wir in der Garageneinfahrt einer alten Omi, die uns zugelabert hat bis zum geht nicht mehr (:. Das war die erste Nacht in der wir gut geschlafen haben.




Hajk Tag 4:
Am letzten Tag sind wir nur noch hoch auf den Lagerplatz gelaufen, 40 min bergauf über geschmolzenen Asphalt. Frankreichs Straßenbau muss man verstehen-.- Als wir oben waren trafen wir auch andere Hajkgruppen wieder und bauten unsere Kohten (Zelte) auf. Am Abend war dann noch Lagereröffnung & dann gings ins Bett.
 Jaa,  natürlich mussten wir uns unsere Knie noch bemalen :D


Zum Standlager gibt’s noch einen Extra Post, der hier ist ja jetzt schon viel zu lang ;)

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